Kultur/Geschichte - Ortsentwicklung - Entwicklung Gewerbegebiet

Entwicklung des Gewerbegebiets

In den Nachkriegsjahren wurde vielen Familien durch Nebenerwerbssiedlungen geholfen. Die Kleinlandwirtschaft war vor dem 2. Weltkrieg schon rückläufig. Jetzt nahm, nach einem kurzen Anstieg infolge der Notzeit, die Viehhaltung und Ackerwirtschaft erneut ab. In der aufblühenden Industrie gab es viele gute Arbeitsmöglichkeiten und stetig steigenden Lohn. Äcker und Wiesen, die nicht mehr in Gebrauch waren, wurden häufig aufgeforstet. Landwirtschaftliche Betriebe gibt es heute nur noch in Alferzhagen und in Seifen.

 

 

 

Immer mehr Menschen fanden nun einen Arbeitsplatz in neuen Industriezweigen, auch direkt vor Ort. In Marienhagen war es Karl Westermeier, der am 20. 3. 1959 einen ersten Betrieb zur Herstellung von Rollläden und Fensterrahmen aus Kunststoff begründete. Später entstand links von der Straße nach Wiehl auf der Höhe zwischen Dorf und Enselskamp ein Gewerbegebiet. 1970 eröffnete hier die Firma Sabo einen Armaturen-Service. Weitere mittelständische Unternehmen folgten.

 

 

Eine erneute Erweiterung des Industriegebietes im Jahre 1999 wurde vorgenommen. Zahlreiche weitere kleine und mittlere Firmen siedelten sich in unserer Nachbarschaft an und heute bestimmen große Hallen das Bild auf der Höhe.

 

 

 

Die Bevölkerungszahl war seit langem schon angestiegen. Bereits vor dem 2. Weltkrieg errichtete die Firma Leopold Krawinkel aus Vollmerhausen auf der Höhe zwischen Alferzhagen und Kurtensiefen 15 Häuser, vornehmlich für kinderreiche Familien. Dieser Bereich wurde zwischen 1955 und 1970 ausgebaut durch Einzelbauherren, aber auch durch Siedlungsträger.

 

 

 

Bereits seit dem Jahre 1950 gibt es in Marienhagen ein Arztpraxis, die die medizinische Versorgung der Menschen im Ort und den umliegenden Dörfern gewährleistet.

 

 

 

Die Hauptverkehrsstraßen wurden ausgebaut. Marienhagen erhielt 1968 eine neue Hauptstrasse. Die Verbindung zwischen Marienhagen und Bomig wurde streckenweise als Landstraße ausgebaut, ebenso die Straße von Alferzhagen nach Niederseßmar.

 

 

In den 70er Jahren wurde die - nicht nur für unsere hiesige Wirtschaft äußerst wichtige - Autobahn A4 Köln Olpe gebaut.

 

Sie führt am Gemeindebereich vorbei und ist seit dem 7.12.1976 in ihrer Gesamtlänge befahrbar.

 

2009 wurde mit einer erneuten Gewerbegebietserweiterung begonnen, der das Waldstück westlich des bisherigen Gewerbegebiets um eine weitere Fläche erweitert.

 

link siehe hierzu Scherbusch